Wie wir auszogen, die Welt zu erkunden…

…und alles was wir gefunden haben ist Quatsch. Grosser Quatsch. Aber von Anfang an:

Johannes grosser Traum: HongKong sehen. Problem: Visa. Es waere zwar kein Problem gewesen nach HongKong reinzukommen, aber wieder nach China auszureisen haette nicht geklappt. Nachdem Johannes sich seine Traenchen von der Wange gewischt hat und ich das Taschentuch wieder einstecken konnte, fingen wir an Plan B zu schmieden. Beziehungsweise, Johannes schmiedete und ich stand augenverdrehend daneben. Die Moeglichkeiten waren vielfaeltig, wir haetten nochmal nach Shanghai reisen koennen, oder nach Xi`an, zu der Panda Aufzucht Station in Chengdu oder einfach das letzte Wochenende gemuetlich in Hefei ausklingen lassen. Nun, geworden ist es Shenzhen. Vor 20 Jahren noch war Shenzhen ein Fischerdorf, nun ist es wohl die entspanndeste, angenehmste und beeindruckendste Metropole in der Johannes und ich je waren. 5 Minuten von HongKong weg (man ahnt warum Johannes dahin wollte, nicht?), mit Freizeitparks und Kuenstlervierteln, direkt am Meer und mit tropischen Klima. Da waeren wir auch schon bei Problem Nr. 1. Das Klima. Wir hatten Hitze erwartet und bekommen haben wir einen Taifun. Zwar nur die Auslaeufer, aber die Wassermassen haben den Flughafen Shenzhens zum erliegen gebracht und so kamen wir mit 4h Verspaetung erst an.

Shenzhen ist beruehmt fuer seine Themenparks. “Window of the World” heisst einer der Parks indem die Chinesen ein wenig Reiseluft schnuppern koennen und innerhalb von 4 h einmal um die ganze Welt reisen koennen inklusive Shows. Ihr ahnt es sicher, dort wurden all diese Metropolbildchen aufgenommen. Wir waren gar nicht wirklich in Paris. ;)

Nebenan im Park “Splendid China” kann man dann etwas patriotischer Reisen und sich alle Berge, Palaeste und Graeber aus ganz China angucken. Inklusive Mongolen Reitshow und Segnung eines Brunnens der daraufhin zum Leben erwacht und ganz viel Wasser um sich rum spritzt. Beide Parks hatten AAAAA Heritage Status, bestimmt weil man den Heritage Status der einzelnen nachgebauten Attraktionen zusammengezaehlt hat. Das ist natuerlich noch nicht genug Quatsch und weiter gehts zur “Overseas Chinese Town”, eine Partymeile die einem alten Dorf nachempfunden ist.

Wirklich beeindruckt waren wir von Dafen, dem Kuenstlerviertel Shenzhens. Ein riesieger Fakemarkt fuer Kunst indem es von Mona Lisas, Napoleons und Pop-Art nur so wimmelt. Neben den nachgemalten Meistern, findet man aber auch das ein oder andere selbstgemalte Bild eines chinesischen Kuenstlers, die sich wirklich nicht verstecken muessen.

Shenzhen Airlines bot uns auch auf dem Rueckflug ein Abenteuer. Ich sass nichts ahnend im Wartebereich, waehrend Johannes die dramatischen Szenen eines Flugunfalls beobachtete. Erst kam hinten Rauch aus der Maschine, dann rutschten die Passagiere ueber die Rettungsrutschen und 10 Minuten spaeter war die Feuerwehr dann auch mal da, um das Feuer zu loeschen. Gaffend standen wir am Fenster des Terminals um auch ja nichts vom Spektakel auf dem Flugplatz zu verpassen. Der Flugbetrieb ging waehrend der dramatischen Momente “ungehindert” weiter und so konnten wir mit nur einer Stunde Verspaetung abheben.

http://koss3n.de/gallery/shenzhen/

Feuer on

Caro

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